TU Berlin

Institut für Lebensmitteltechnologie und LebensmittelchemieLMT

Ein rotes Dreieck, darunter drei orangen senkrechten Balken als Symbol für Fakultät 3. Das Symbol befindet sich innerhalb  des kreisförmigen Schriftzuges: Prozesswissenschaften.

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Die Lebensmitteltechnologie befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien der Prozessgestaltung bei der Veredlung biotischer Ausgangsstoffe zu verbrauchergerechten Lebensmitteln sowie der Vermeidung unerwünschter Veränderungen während ihrer Herstellung und Lagerung. Die zumeist zahlreichen Verfahrensschritte sowie vielfältigen physikalischen, chemischen, biochemischen, biotischen, technischen und ökologischen Möglichkeiten sowie Bedingungen der Verarbeitung pflanzlicher und tierischer Rohmaterialien zu hochwertigen Nahrungs- und Genussmitteln gilt es so zu gestalten, dass sie in jeder Hinsicht der Eigenart und Spezifik der Lebensmittel und den Ernährungserfordernissen gerecht werden. Dabei gewinnen Fragen der gesunden Ernährung im Sinne einer medizinischen Prävention eine immer größere Bedeutung. Innovative Produkte, Vielfalt und höchste Qualitätsstandards kennzeichnen den internationalen Wettbewerb im Lebensmittelbereich.

Der Wissenschaftsbereich gliedert sich vor allem in zwei Schwerpunkte: Die Gruppe der physikalisch-technisch (ingenieurwissenschaftlich) und die der naturwissenschaftlich fundierten Fächer. Es müssen daher in diesem Studium mathematisch-physikalisch-technische Grundlagenfächer gelernt werden. Weil die Art der Rohware eine große Rolle spielt, sind Kenntnisse der entsprechenden biologischen Grundlagen notwendig. Während der zur Zubereitung, Haltbarmachung und Lagerung erforderlichen Verfahrensabläufe spielen sich in dem biologischen Gut chemische, biochemische und physikalisch-chemische Vorgänge ab, die es - je nach Eigenart des Lebensmittels - zu hemmen oder zu fördern gilt. Daher stellen Chemie, Biochemie und physikalische Chemie wesentliche Grundlagenfächer dieses Studiums dar. Die Haltbarmachung ist durch eine gezielte Beeinflussung der Mikroorganismen zu erreichen. Deshalb sind auch gründliche mikrobiologische Kenntnisse erforderlich.

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